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Melkanlage
Eine Melkanlage übernimmt das Melken von Milchkühen
Eine Melkanlage wird häufig auch als Melkmaschine bezeichnet. Es handelt sich hierbei um Maschinen, die das Melken von Milchkühen übernehmen. Eine Melkanlage besteht aus einer Saugpumpe mit Druckausgleichsgefäß. Des Weiteren sind Bestandteile dieser Maschine die an den Stallleitungen angeschlossenen so genannten „Melkzeugen“ mit Milchsammelgefäß, einem Pulsator, welcher auch als Druckwechsler bezeichnet wird, sowie vier zusätzlichen Zitzenbechern.
Die Frage stellt sich anschließend, wie eine Melkanlage funktioniert. Relativ simpel, imitiert diese die menschlichen Handbewegungen beim Melken einer Milchkuh. Die vier Zitzenbecher werden über die jeweiligen Euterzitzen geschoben. Innerhalb des Zitzenbechers befindet sich ein luftdichtes Gummirohr, der im Fachjargon bezeichnete Zitzengummi. Dieses übt an der Euterzitze direkt eine leichte Pulsation aus, was zu einer Massagewirkung führt. In den Milchschläuchen selbst herrscht ständig Unterdruck. Abwechselnd wird in den Pulsschläuchen nun Unterdruck und Umgebungsdruck erzeugt, mit anderen Worten herrscht entweder Saugtakt oder Entlastungstakt. Es wird so lange gemolken, bis das Euter der Kuh wieder leer ist, ungefähr nach 4 bis 7 Minuten.
Melkanlagen können mittlerweile auch schon günstig gebraucht gekauft werden. Auch bestehen diverse Leasingangebote, wer sich die Neuanschaffung einer Melkanlage nicht leisten kann. Melkanlagen werden heutzutage hauptsächlich in großen Betrieben mit sehr vielen Milchkühen eingesetzt. Wer auf der Suche nach einer Melkmaschine ist, sollte sich vorab im Internet informieren und erst danach ein Fachgeschäft aufsuchen. Ein gewisses Vorabwissen schadet in einem Verkaufsgespräch über eine Melkanlage nicht.
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