Archive for the ‘Landmaschinen’ Category:
Ballenwickler
Ballenwickler haben verschiedene Einsatzmöglichkeiten
Schon früher gab es Ballenwickler, allerdings sahen diese noch etwas anders aus, als die Geräte, die heutzutage auf den Wiesen und Feldern bei der Ernte von Heu und Stroh eingesetzt werden. Damals waren es kleine Bunde, die gepresst und gebunden wurden, heute sind es tonnenschwere Rollen, die aus Heu und Stroh gebunden werden. Die Ballenwickler gibt es dabei in verschiedenen Ausführungen und Größen. Rund eineinhalb Tonnen kann eine solche Rolle wiegen. Das Heu oder Stroh wird dabei direkt vom Boden aufgenommen und auf eine Rolle gebunden, danach wird ein Netz darum gefasst. Zu guter Letzt wird die Rolle vom Wickler abgegeben. Später können die Rollen dann eingesammelt und an ihren Lagerungsort gebracht werden.
Der große Vorteil solcher Ballenwickler ist ihre verschiedene Einsatzmöglichkeit. Neben den genannten beiden Varianten gibt es auch Ballenwickler, die für das Binden von Silage eingesetzt werden. So kann das gesamte Raufutter für die Tiere Platz sparend gebunden und gelagert werden.
Ballenwickler gibt es nicht nur in unterschiedlichen Größen und Qualitäten, wobei hier die marktführenden Anbieter auch die qualitativ hochwertigsten sind, sondern natürlich auch in verschiedenen Preisklassen. Aufgrund des Preises kann es für einzelne Bauern lohnend sein, im Zusammenschluss mit anderen einen Ballenwickler zu kaufen, denn immerhin kommt dieser nur zur Erntezeit zum Einsatz und sollte daher möglichst voll ausgelastet werden. Nur so ist das eingesetzte Kapital auch bestmöglich genutzt.
Hofschlepper
Die Arbeitspferde im Betrieb - Hofschlepper
Hofschlepper sind die modernen Arbeitspferde im landwirtschaftlichen Betrieb für alles, was transportiert und geladen werden muss. Für jeden Bedarf ist das Angebot ist groß, an neuen wie an gebrauchten Schleppern und auch an Zubehör, das die Maschinen vielseitig einsetzbar macht.
Die technischen Parameter für die Wahl vom geeigneten Hofschlepper sind vor allem: Betriebsgewicht, die Motorleistung, die Kipplast - von rund 500 bis fast 2000 kg - und die Hublast. Wer sich im Internet auf die Suche nach dem richtigen Schlepper macht, wird fast überall diese Angaben finden und die Angebote gut vergleichen können.
Mit diesen Basisangaben ist es bei der Wahl des Schleppers noch nicht getan, denn für den täglichen Betrieb sind andere Gesichtspunkte ebenso wichtig: Wie steht es um die Sicherheit des Fahrers, wenn der Schlepper kippt? Lassen sich die Zusatzgeräte schnell und problemlos wechseln? Hat der Fahrer seine Arbeitsgeräte voll im Blickfeld oder versperrt ihm der Vorderaufbau den Blick? Immer wichtiger wird der Kraftstoffverbrauch und damit die Einhaltung der Abgasnormen. Und schließlich geht es auch um die Frage, wie es denn mit der Wartungs- und Servicefreundlichkeit bestellt ist.
Pflüge Landwirtschaft
Pflüge benötigt man in der Landwirtschaft zur Bearbeitung des Ackers
Als Pflug bezeichnet man ein Gerät, das die oberste Bodenschicht des Ackers umbricht. Diesen Vorgang nennt man pflügen. Das pflügen dient folgenden Zwecken:
- Es bereitet den Acker als Saatbeet vor.
- Auf den Acker gebrachtes organisches Material (wie zum Beispiel Gülle) wird gleichmäßig verteilt.
- Der Boden wird gelockert, auch von verdichteten Stellen.
- Die Wurzelstruktur von bis zur letzten Ernte vorhandenen Pflanzen und von nach der Ernte ausgekeimten Unkrautsamen wird zerstört.
Pflügen ist immer abhängig von der Jahreszeit und der jeweiligen Witterung. Wird der Pflug zum falschen Zeitpunkt verwendet, kann er dem Boden erheblichen Schaden zufügen.
Pflüge existieren in der Landwirtschaft bereits seit der Prähistorie, wo sie die früher verwendeten Geräte für die Feldarbeit wie Hacke, Grabstock oder Spaten ablösten. Der Pflug veränderte somit sehr häufig seine äußerliche Form und Handhabung, bis er zu der technologisch ausgereiften, einfach zu handhabenden Maschine, die wir heute kennen, wurde. Er entwickelte sich vom einfachen, von Menschen gezogenen und aus Holz bestehenden Hakenpflug zu einem, von Traktoren gezogenen, selbstreinigenden Stahlpflug. Heute existieren viele verschiedene Pflugarten, die auf jeden Verwendungszweck speziell eingestellt sind. Frühe Pflüge hatten meist nur einen Pflugkörper. Durch die zunehmende Motorleistung der Traktoren wurden die Pflüge jedoch schon sehr bald mehrfurchig und somit viel effektiver. Solche mehrfurchigen Pflüge sind heute meist mit einer Schnittbreitenverstellung ausgerüstet.
Teleskoplader
Teleskoplader sind vielfältig einsetzbar
Ein Teleskoplader, offiziell als Teleskoparmstapler bezeichnet, ist eine Baumaschine, welche über eine besonders große Hubhöhe und Reichweite verfügt. Diese Eigenschaften werden durch einen Teleskophubarm erreicht, welcher in der Regel mittig am hinteren Fahrzeugende angeschlagen ist und an dessen Spitze sich, unter Zuhilfenahme verschiedener Anbaugeräte, Ladung aufnehmen lässt. Durch einen permanenten Allradantrieb, und wahlweise Allradlenkung, werden zu dem eine hohe Geländegängigkeit und große Wendigkeit erreicht. Teleskoplader eignen sich für viele Montage- und Stapelarbeiten und erfreuen sich in der Baubranche großer Beliebtheit. Die Geräte können mit verschiedenen Anbaugeräten bestückt werden und sind somit für eine Vielzahl von Aufgaben flexibel einsetzbar. Als Ausrüstungsgegenstände stehen hier, neben Palettengabeln, auch Schaufeln in unterschiedlichen Ausführungen, sowie Arbeitsbühnen und weitere Anbaugeräte zur Verfügung.
Nach ihrer Verbreitung in der Baubranche fanden Teleskoplader auch schnell Anhänger im landwirtschaftlichen Umfeld, wozu vor allem ihre Wendigkeit und die große Hubhöhe beigetragen haben. Da besonders in der Landwirtschaft ständig etwas transportiert, um- und aufgeladen, ein- oder ausgelagert werden muss, stellt ein Teleskoplader hier oft eine sinnvolle Ergänzung des Maschinenparks dar. Die Hersteller haben inzwischen auf diesen Trend reagiert und bieten spezielle Versionen ihrer Teleskoplader für die Landwirtschaft an. Daneben wurden verschiedene, speziell auf das landwirtschaftliche Umfeld zugeschnittene, Anbaugeräte entwickelt, beispielsweise so genannte Ballenzangen, um Strohballen aufnehmen und stapeln zu können. Inzwischen haben auch traditionelle Hersteller landwirtschaftlicher Maschinen eigene Modelle in ihr Sortiment aufgenommen.
Düngestreuer
Der Düngestreuer ermöglicht präzises Arbeiten
Der Düngestreuer besteht aus einem technischen Gerät, welches entweder als Anhänger oder als Selbstfahrmaschine funktioniert und Dünger auf Nutzflächen der Landwirtschaft verbreitet.
Die Ausbringung kann auf drei unterschiedliche Art und Weisen geschehen. Die Ausbringung mit Hilfe eines Schleuderwerks ist dabei die Verbreitetste. Es handelt sich bei dem Schleuderwerk um mehrere Scheiben die rotieren und aufgesetzte Wurfflügel besitzen. Durch diese wird das Düngemittel durch die anliegenden Zentrifugalkräfte ausgestreut. Zum Einsatz kommen bei der Streuung so genannte Ein- und Zweischeiben-Zentrifugaldüngestreuer. Der letzte ermöglicht eine Arbeitsbreite von bis zu 50 Metern und bietet zudem eine sehr viel präzisere Verteilung des Düngers.
Prinzip Nummer zwei der Verteilung von Dünger ist der Exaktstreuer, auch Pneumatikstreuer genannt. Bei dieser Variante findet die Dosierung des Düngers im Luftstrom statt. Mit Hilfe eines speziellen Gestänges und eines Pralltellers wird dieser dann ausgebreitet. Im Moment ist eine Gestängebreite von bis zu 36 Metern möglich.
Das dritte Prinzip zur Düngerverteilung, welches den Dünger über ein Pendelrohr beschleunigt, ist kaum noch von Bedeutung. Grund hierfür ist die maximale Arbeitsbreite von lediglich 15 Metern.
Eine bedarfsgerechte Nährstoffversorgung ist bei den Geräten durch eine separate Einstellmöglichkeit gesichert. So kann die Breite des Arbeitsbereiches in Abhängigkeit zur Flugeigenschaft eines bestimmten Düngers eingestellt werden. Zudem muss die Menge in Bezug auf die Rieseleigenschaft des Düngers ermittelt werden.
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