Archive for the ‘Landmaschinen’ Category:
Mähwerke
Mähwerke sind eine erhebliche Verbesserung der guten alten Sense
Mähwerke haben in der Regel die Aufgabe, gewachsenes Erntegut (Getreide oder Gras) abzuschneiden. Das einfachste und über viele Jahrhunderte genutzte Mähwerk war die Sense, wo das Erntegut mit Muskelkraft und einer speziellen Mähtechnik geschnitten wurde. Später gab es in der Landwirtschaft einfach Mähmaschinen, die von Pferden bzw. dann auch von Traktoren, gezogen wurden.
Die heutigen modernen Mähwerke gibt es in verschiedenen Formen und Ausstattungen. Das Mähwerk kann das Erntegut abschlagen (sog. Schlegelernter) oder es ist mit einem oder mehreren Messern ausgestattet, womit das Erntegut abgeschnitten wird. Das Mähwerk kann selbst fahrend sein (Rasenmäher) oder es wird als Anbaugerät an ein Zugfahrzeug (Traktor) vorn oder hinten angebaut. Das gemähte Erntegut wird nach dem Mähen hinter dem Mähwerk abgelegt oder es wird weiter verarbeitet (Mähdrescher) bzw. auf einer Ladefläche für den Abtransport gesammelt.
Heute gibt es für die unterschiedlichsten Bedingungen spezielle Mähwerke. So können spezielle Mähwerke an Hängen und Böschungen arbeiten oder auch an schwierigem Gelände als Luftkissenmähwerk. In der Regel muss das Bedienpersonal für größere Mähwerke - oder auch wenn sie im öffentlichen Bereich zur Anwendung kommen - eine Bedienberechtigung ablegen, weil hier sehr hohe Anforderungen an die Sicherheit zu beachten sind und die Unfallgefahr groß ist.
Traktoren gebraucht
Traktoren gebraucht zu kaufen schont den Geldbeutel
In den letzten Jahren wurde es gerade in ländlichen Gegenden wieder sehr modern, sich einen Traktor zu zulegen. Können damit doch umfangreiche Feld- und Waldarbeiten erledigt werden und auch auf schlechtem Boden gut gefahren werden. Für viele Menschen ist der Besitz und die Pflege eines Traktors zu einem richtigen Hobby geworden. Da der Traktor häufig nicht wirklich notwendig ist, kann man versuchen, Traktoren gebraucht zu erstehen.
Wohnt man in einem ländlichen Gebiet und die Anschaffung keinen zu erheblichen Kostenfaktor darstellen sollte, kann man sich bei ehemaligen und noch aktiven Landwirten umhören, ob sie nicht einen gebrauchten Traktor zu verkaufen haben. Auch kann die regionale Tagespresse nach Anzeigen von zu verkaufenden Traktoren durchgesehen werden. Auch das Internet bietet zahlreiche Angebote hinsichtlich des Erstehens gebrauchter Traktoren.
Auf jeden Fall sollte man vor Abschluss eines Kaufvertrags den Traktor ausführlich inspizieren, um nicht ein gänzlich unbrauchbares Gerät zu erwerben. Falls man sich selbst nicht so gut auskennt, sollten Freunde oder Verwandte mit besseren Kenntnissen hinzugezogen werden. Dann kann abgewogen werden, ob sich das Preis-Leistungs-Verhältnis bei Kauf eines Traktors rechnet. Man kann dann guten Gewissens den gebrauchten Traktor für vorgesehene Aufgaben einsetzen und einfach seinen Spaß am Anblick der Landmaschine haben.
Es gibt natürlich auch sehr gut restaurierte gebrauchte Traktoren gewisser Marken, die als richtige Sammlerobjekte gelten und einen immensen Wert haben.
Nutzfahrzeuge Kipper
Nutzfahrzeuge Kipper - auch für die Landwirtschaft einsetzbar
Kipper sind Spezialfahrzeuge bzw. Nutzfahrzeuge für den Transport von Schüttgütern. Neben Baustoffen können das auch landwirtschaftliche Produkte sein. Für jede Art Schüttgut sind spezielle Kippaufbauten auf dem Markt erhältlich.
Dreiseiten-Kipper sind Aufbauten, die das Abkippen zu beiden Seiten des Fahrzeuges oder nach hinten ermöglichen. Der Fahrer muss nur die beiden Verriegelungsbolzen entsprechend stecken. Moderne Dreiseiten-Kippmulden sind mit Zurrpunkten ausgestattet, die auch den Transport von Stückgut oder Maschinen erlauben.
Der Hinterkipper oder Mulden-Kipper kann nur nach hinten abkippen. Dafür ist die Zuladung aber wesentlich größer als beim Dreiseiten-Kipper. Die Form Kippmulde kann rund oder rechteckig gestaltet sein. Als Material setzt man meist Aluminium ein.
Der Fahrer entriegelt die Bordwände mittels Druckluftzylinder vom Fahrerhaus aus. Damit ist der Fahrer nicht durch die aufspringenden Bordwände gefährdet. Entriegelt der Fahrer die Bordwände manuell, muss er unbedingt neben der Bordwand stehen.
Für den Transport von landwirtschaftlichen Produkten sind Entladeluken in der hinteren Klappe eingebaut. Mit dieser kann punktgenau geschüttet oder die Klappe vor dem Öffnen entlastet werden.
Kippaufbauten werden auf 2-, 3- oder 4-achsige Fahrgestelle gebaut. Je größer die Anzahl der Achsen ist, desto größer ist die Zuladung des Fahrzeuges. So kann ein 2-Achser ca. neun bis zehn Tonnen Nutzlast aufnehmen. Das Volumen der Kippmulde ist auf Dichte des Schüttgutes abgestimmt, so dass eine Überladung unter normalen Umständen kaum möglich ist.
Während der Fahrt kann das Schüttgut durch den Fahrtwind weggeblasen werden und den übrigen Verkehr gefährden. Deshalb sind die Aufbauten mit Rollplanen versehen, die der Fahrer über das Schüttgut rollen muss. Dadurch wird auch die Wasseraufnahme durch Regen verhindert.
Der Kippvorgang erfolgt über einen einfachwirkenden Teleskopzylinder, der vom Fahrer im Fahrerhaus gesteuert wird.
Erntewagen
Erntewagen finden ihren Einsatz in der Landwirtschaft
Der Erntewagen ist ein Transportmittel, womit hauptsächlich in der Landwirtschaft die geernteten Produkte oder Früchte vom Feld in das Lager oder zur weiteren Verarbeitung transportiert werden können.
Ein Erntewagen kann ein normaler Transportanhänger für einen Zugtraktor sein. Diese sind universell für mehrere Erntegüter nutzbar. Sehr oft besteht bei den Erntewagen auch die Möglichkeit, die Ladefläche vom Fahrwerk mit wenigen Handgriffen zu trennen und den Erntewagen so auf verschiedene Entegüter umzurüsten.
Sie gibt es allerdings auch als Spezialfahrzeuge. Besonders in der Heu- und Strohbergung werden spezielle Erntewagen eingesetzt. Sie sind oft sogar selbstfahrend und können das Erntegut vom Feld aufnehmen, auf der Ladefläche verdichten und zum Lager fahren.
Zur Futterversorgung in der Tierhaltung werden oft spezielle Erntewagen genutzt. Diese können auf dem Feld oder im Silo das Futter aufnehmen und im Stall als Futterverteilungswagen direkt dosiert in die Futterkrippe befördern.
Durch diese spezialisierten Entewagen wird schwere körperliche Arbeit durch wesentlich höhere Produktivität ersetzt. Wenn der Erntewagen öffentliche Straßen benutzt, muss er, wie jedes andere Fahrzeug auch, für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen werden und die entsprechenden Vorraussetzungen erfüllen (Beleuchtung, Bremsen, Kennzeichen).
Agrarmaschinen
Agrarmaschinen werden auch im Internet angeboten
Unter der Bezeichnung Agrarmaschinen werden alle Maschinen zusammengefasst, die im landwirtschaftlichen Betrieb nötig sind. Dazu gehören zum Beispiel Pflüge, Ballenwickler, Eggen oder Erntemaschinen. Traktoren werden in der Regel nicht dazu gezählt, dies kann aber im Einzelfall variieren.
Agrarmaschinen werden mittlerweile nicht mehr nur vor Ort in eigenen Geschäften angeboten, sondern auch im Internet. Der Vorteil dabei ist, dass die Preise im Netz meist etwas niedriger sind. Allerdings muss der Kunde dafür schon genau wissen, was er haben möchte, welche Leistungen die Maschine erbringen soll und wie gut sie ausgelastet werden wird, was für die mögliche Höchstbelastung wichtig ist. Wer die Maschine vor Ort kauft, der kann sich von fachkundigem Personal beraten lassen, wenn er noch keine genaue Vorstellung mitbringt, etwa, weil er noch nicht so lange im landwirtschaftlichen Bereich tätig ist. Ein großer Unterschied besteht zudem in den Preisen. Die Agrarmaschinen, die im Internet in den Online Shops angeboten werden, sind meist etwas kostengünstiger.
Für viele Bauern kann es lohnend sein, Agrarmaschinen mit anderen Bauern zusammen zu kaufen, damit deren Auslastung gesichert ist. Gerade Maschinen, die nur in einem bestimmten Zeitraum eingesetzt werden, sollten in diesem gut ausgelastet sein, damit das investierte Kapital nicht “herumsteht”. Es muss auch nicht immer eine neue Maschine sein, der Markt für gebrauchte Agrarmaschinen ist groß und es ist durchaus empfehlenswert, sich hier einmal umzusehen. Denn wirkliche Schnäppchen sind Maschinen von dieser Größenordnung nun einmal nicht.
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