Bodenbearbeitung Landwirtschaft

Zur Landwirtschaft gehört die Bodenbearbeitung und die Viehzucht

Die Bodenbearbeitung in der Landwirtschaft ist vor allem im Ackerbau relevant. Ziel ist es, fruchtbare Böden so aufzubereiten, dass sie zum Einbringen des Saatgutes des Getreides und anderer landwirtschaftlicher Nutzpflanzen optimiert werden. Auch das Entfernen von Unkraut und Pflanzenrückständen nach der Ernte gehört zur landwirtschaftlichen Bodenbearbeitung.

Klassische Werkzeuge in der Landwirtschaft für die großflächige Bodenbearbeitung von Äckern sind Eggen, Pflüge, Walzen, Grubber und Hackmaschinen. Walzen, von denen bis zu drei Einheiten hintereinander angeordnet werden können, dienen zum Andrücken des Bodens nach dem Auswerfen des Saatgutes. Auf diese Weise kann das Grundwasser die Erdschicht, in der sich das Saatgut befindet, erreichen. Auch nach dem Ende der Frostperiode werden Ackerböden gewalzt. Das Pflügen und das Eggen der Ackerböden dient dazu, große Erdklumpen zu zerkleinern und eine bessere Belüftung des Bodens zu ermöglichen. Außerdem wird dabei tief wurzelndes Unkraut gerodet. Gleichzeitig können Pflanzensamen beim Eggen in die Erde eingebracht werden. Die genaue Ausstattung der Egge bzw. des Pfluges bestimmt darüber, welche Funktion das Gerät im jeweiligen Arbeitsgang ausübt. Ein Grubber kann zur Entfernung von Unkraut und zum Einbringen von Saatgut in lockere Böden eingesetzt werden. Auch die Entmoosung von landwirtschaftlich genutzten Böden wird mit einem Grubber vorgenommen. Hackmaschinen, auch Hackpflüge genannt, werden auf Feldern eingesetzt, auf denen in Reihen gepflanzte Produkte wachsen. Sie entfernen Unkraut und lockern das Erdreich in den Zwischenräumen zwischen den Pflanzenreihen auf.


Posted on : Mrz 26 2009
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