Moderne Landmaschinen


Landmaschinen sind große und sehr robuste Maschinen, die für den Einsatz und die Arbeiten in der Landwirtschaft benötigt werden. Sie sind speziell nach den Anforderungen der Landwirtschaft konstruiert. Landmaschinen müssen mobil sein, das heißt, sie müssen entweder auf Schleppern bewegt werden können oder selbstfahrende Maschinen sein.

Moderne Landmaschinen sind heutzutage elektronisch gesteuert. Erntemaschinen, Dünge- und Saatmaschinen beispielsweise arbeiten mit modernsten Technologien, um eine gleichmäßige Ausbringung ihres Streuguts zu erzielen. Satellitenbasierte Navigationssysteme gehören zur Grundausstattung. Heutige Landmaschinen verfügen über einen extrem hohen Automatisierungsstandard und sind sehr leistungsfähig. Oftmals werden sie von einem Kollektiv von Landwirten gemeinschaftlich angeschafft und genutzt, oder bei einer Leihfirma entliehen. Inzwischen können die Maschinen sogar mit dem dazu gehörigen Führungspersonal gemietet werden, so lagern Landwirte ganze Tätigkeitszweige an Fremdunternehmen aus.

Die gängigsten Landmaschinen sind Zugfahrzeuge wie Traktoren, Schlepper oder Trecker. Spezielle Maschinen sind Egge und Pflug, Mähdrescher, Saat- und Drillmaschinen, Pflanz- und Düngemaschinen. Der Einsatz dieser hoch entwickelten Maschinen erlaubt es den Landwirten, in der selben Zeit und mit weitaus weniger personellem Aufwand größere Agrarflächen zu bewirtschaften.

Landmaschinen müssen ähnlich wie Automobile regelmäßig getestet, gewartet und kontrolliert werden. Eine dem TÜV vergleichbare Prüfzentrale wird von der DLG (Deutsche Landwirtschafts Gesellschaft) betrieben, bei der die Landmaschinen in definierten Abständen vorgestellt werden müssen. Die DLG betreibt und organisiert im zweijährigen Abstand die Messe AGRITECHNICA, die größte und bedeutendste Ausstellung neuer Landmaschinen.

Infos zur Milchtechnik

Die Milch ist ein schnell verderbliches Lebensmittel. Dementsprechend hoch sind die hygienischen Anforderungen vom Erzeuger bis zum Endverbraucher.
Bei Milch und Milchtechnik wird in der Regel von Kuhmilch ausgegangen, obwohl es auch noch andere Milch, wie Schafmilch, Ziegenmilch oder Stutenmilch im Handel gibt.
Die Milchtechnik ist vielfach ähnlich, wie bei der Kuhmilch.
Früher wurde die Milchkuh noch mit der Hand gemolken, die Milch anschließend in Milchkannen geschüttet und zur Molkerei gefahren. diese Milch wäre heute nur noch zur Verfütterung erlaubt.
Die Milchkuh wird heute mit Melkanlagen (Melkmaschinen) gemolken. Die Frischmilch kommt überhaupt nicht mit der Umgebung in Berührung, weil sie über Leitungssysteme sofort in entsprechende Tanks gepumpt wird. Hier erfolgt über Kühleinrichtungen eine Abkühlung auf ca. 4 ° C. Über ein Rührwerk wird die Rohmilch ständig in Bewegung gehalten. Diese 4 °C werden auch beim Transport in den speziellen Milchtankfahrzeugen beibehalten. Mit der Übernahme der Rohmilch zum Tankfahrzeug erfolgt die erste vollautomatische Probenahme, wo die Qualität der Milch und der Fettgehalt ermittelt werden (sehr wichtig für den Milchpreis). In der Molkerei wird die Rohmilch sofort weiterverarbeitet und entsprechend haltbar bemacht.